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Austausch zu Sozialberatung, Umsonstladen und langen Bearbeitungszeiten
Am Mittwoch, dem 07. Januar 2026, besuchte die Dresdner Bürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann die Bürgerinitiative Dresden-Prohlis e.V. in der Prohliser Allee. Frau Dr. Kaufmann ist Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden und verantwortet im Rathaus den Geschäftsbereich Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen. Geboren in Dresden, begleitet sie seit vielen Jahren soziale und gesellschaftliche Entwicklungen der Stadt mit großem Engagement.
Fokus des Besuchs: Hilfe im Alltag
Vor Ort informierte sie sich ausführlich über die Angebote des Vereins – im Mittelpunkt standen:
- die Sozialberatung der Bürgerinitiative, in der täglich Ratsuchende Unterstützung bei Formularen, Anträgen, Behördenpost und Alltagsproblemen erhalten
- der gut nachgefragte Umsonstladen, der Menschen im Stadtteil kostenlos mit Kleidung, Haushaltsgegenständen oder Schulmaterial versorgt
Beide Angebote sind in Prohlis längst zu wichtigen Anlaufstellen geworden. Besonders Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten oder neuen Lebenssituationen finden dort schnelle, unbürokratische Unterstützung.
Bearbeitungszeiten im Blick
Im Gespräch nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative die Gelegenheit, ein aus ihrer täglichen Arbeit bekanntes Thema anzusprechen: Für manche Anliegen benötigen Behörden aufgrund hoher Auslastung und komplexer Verfahren mehr Zeit, als es für Betroffene manchmal wünschenswert wäre. Gerade für Menschen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden, kann dies zusätzliche Unsicherheiten mit sich bringen.
„Uns ist bewusst, dass Verwaltung heute vor großen Aufgaben steht. Dennoch wollten wir Frau Dr. Kaufmann schildern, wie wichtig zügige Hilfen im Alltag unserer Besucherinnen und Besucher sein können“, erklärte Manuela Junginger, Vorsitzende des Vereins.
Eindrücke sammeln und zuhören
Dr. Kaufmann nahm sich Zeit, Räume, Abläufe und Beratungssituationen kennenzulernen. Begleitet wurde der Austausch von: Manuela Junginger (Vereinsvorsitzende), Oliver Knizek (Vorstandsmitglied) und Cathrin Krämer (Sozialberaterin).
Die Bürgermeisterin zeigte großes Interesse und versprach, die geschilderten Herausforderungen in Gespräche innerhalb der Verwaltung mitzunehmen.
Dank an das Ehrenamt
Zum Abschluss wurde erneut deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil ist. Die Bürgerinitiative Prohlis wird seit Jahren von Freiwilligen getragen und entlastet mit ihren Angeboten viele Menschen im Alltag.
„Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit und hoffen, dass Verwaltung und Politik künftig noch stärker an Lösungen für kürzere Bearbeitungswege arbeiten. Unsere Prohliserinnen und Prohliser brauchen Unterstützung – und zwar zeitnah“, fasste Manuela Junginger zusammen.





